Versunken im Augenblick

Autor*in: living lingo  | 25. September 2022

Corinna Peifer, Gina Wolters & Nora Hein (2017)

Versunken im Augenblick

Der Artikel in Gehirn&Geist thematisiert Flow in seinen vielfältigen Facetten.

Er fasst zusammen:

  • Menschen, die bei der Arbeit oder in ihrer Freizeit Flow-Zustände erleben, vergessen die Zeit, sich selbst und alles um sich herum.
  • Forschungen zufolge geht dies mit moderat erhöhten Cortisolwerten im Blut einher. Anders als Stress fühlen sich Flow-Momente jedoch gut an und fördern das Wohlbefinden.
  • Flow steigert zudem die Leistungsfähigkeit. Um davon zu profitieren, sollte man unter anderem auf leichte körperliche Aktivierung, die passende Gestaltung der Aufgabe und regelmäßige Pausen achten.

Eine interessante Sichtweise bringt Flow in Zusammenhang mit der Stressforschung:

“Ist Flow also im Grunde eine Form von Stress? Jein! Zwar sind wir in diesem Zustand durchaus körperlich und geistig beansprucht und er verbraucht Energie, weshalb wir auch nicht permanent darin verharren können. Allerdings ist die Erregung niedriger als bei negativem Stress. Außerdem ist das subjektive Kontrollerleben beim Flow allgemein hoch.”

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